Partizipation als Werkzeug für gelingende Planungs- und Bauprozesse

Das Partizipationsverfahren als partnerschaftlich-demokratisches Verfahren, erlaubt verschiedenen Beteiligten die Mitgestaltung eines Projekts in unterschiedlichster Form und mit unterschiedlichen Methoden. Geeignet sind Projekte deren Planungen die Lebens- und/oder Arbeitsweisen der Nutzer zukünftig verändern. Das Verfahren dient der Entscheidungsfindung, der professionellen Kommunikationsplanung sowie der Prävention von Konflikten. Unter Anwendung der Partizipationsmethoden wird Einvernehmlichkeit mit Projektbeteiligten in verschiedenen Planungsschritten erzielt.

Partzipationsprozess als viergliedriger Zyklus

Einsatzmöglichkeiten

  • Enge Verzahnung von Planung und Beteiligung

  • Einleitung von Veränderungsprozessen

  • Grundlagenermittlung für bedarfsgerechtes Planen und BauenI

  • Gewinnung von Wissen und Expertise, gemeinsames Lernen und Zukunftsorientierung

  • Qualitätssteigerung in Entscheidungsprozessen

  • Unterstützung für das Vorhaben und Vertrauensbildung durch Transparenz

  • Steigerung der Eigenverantwortung der Beteiligten

  • Berücksichtigung wichtiger Anliegen und Bedarfe

  • Konfliktprävention, Konfliktbereinigung und Risikosteuerung

Unsere Vorgehensweise

Die Auswahl der geeigneten Methoden spielt für den Erfolg eine entscheidende Rolle. Daher sollten im Vorfeld gründliche Untersuchungen durchgeführt werden. Der von uns begleitete Partizipationsprozess beinhaltet folgenden Ablauf:

  • Definition der Zielsetzung oder der Funktion der Partizipationsstrategie

  • Festlegung der Themenschwerpunkte

  • Bestimmung der Teilnehmer und Erörterung der jeweiligen Beweggründe

  • Festlegung Stufen der Beteiligung

  • Planung des Verfahrens unter Auswahl der geeigneten Methoden

  • Umsetzung, Evaluierung, Abschluss

6 Tipps zum guten Gelingen

  1. Bewusstheit für Augenhöhe und Partnerschaft

  2. Ausreichend Zeit einplanen

  3. Ausgesuchte Beteiligte befähigen am Prozess teilzunehmen

  4. Zukunftsorientierung sowie klare Definition der Beteiligungsthemen und -stufen

  5. Festgelegte Prämissen von Anfang an sauber kommunizieren

  6. Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Kommunikation nach innen und außen

 


"Wir scheitern häufiger daran, das falsche Problem lösen zu wollen, als daran für das richtige Problem die falsche Lösung zu finden."

- Russel L. Ackoff, amerikanischer Organisationstheoretiker (12.02.1919 - 29.10.2009)